Aus der Egestorfer Pfarrchronik 1668-1886

Wappen von Sahrendorf in der Lüneburger Heide

[…] Anno 1805

An einem Donnerstagabend im März brannten zu Sahrendorf ab: Johan Peter Vick (Wilken Haus), die Schule, Klas Lübberstedt (Hehrs Haus), Johann Peter Matthies (Heins Haus) und Nebengebäude. Das Feuer war in Baden (Sämmans) Spieker durch Unvorsichtigkeit mit Hanf angegangen und wegen des heftigen Windes stand in 1/4 Stunde alles in Flammen. Im Sommer 1805 wurden sämtliche Wohnhäuser wieder aufgerichtet. […]

Erfahre mehr der Pfarrchronik auf der Seite des Heimatverein Egestorf e.V.. Dort ist ebenfalls für €5 die Broschüre erhältlich.

3 Kommentare
    • Katrin Schmitt sagte:

      Das Sahrendorfer Wappen ist von Silber und Rot geteilt. Oben im Wappen ein schwarzer Hut und unten ein silbernes Posthorn. Der Hut wurde vom Wappen Stechinellis entnommen, der der Inhaber des alten Postwesens war. Das Horn weist auf die historische Bedeutung der Poststation für den Ort Sahrendorf hin.

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  1. Olaf Friedrich sagte:

    Die schöne Reetdachsiedlung mit dem Heinshof an der schmalen Aue müsste in die erste sächsische Siedlungsperiode „um 400“ datieren, was Funde belegen. Ein Zehntregister des Bistums Verden, datiert bereits um 1254, nennt den Namen Sahrendorf urkundlich. Der Zehnt, der im bischöflich-verdischen Register aufgeführt wird, stand dem Gutsherrn der ebenfalls zum Dorf dazu gerechneten Sudermühle zu.

    In 1275 werden 4 Höfe und 1 Kothe genannt. In 1661 wird im Egestorfer Pfarrwitwenhaus eine Schule für Sahrendorf, Sudermühlen und Schätzendorf eröffnet. Auf der Kurhannoverschen Landaufnahme (1776) gab es in Sahrendorf zwölf, Schätzendorf ebenfalls zwölf und in Sudermühle eine Feuerstelle einschließlich Hirten- und Schulhäuser.

    Sahrendorf lag auf der Poststrecke zwischen Hannover und Hamburg, die am 04.08.1652 durch den welfischen General-Erb-Postmeister eröffnet wurde. 1688 wurde ein neues Posthaus gebaut. Auch Sahrendorf vergrößerte sich zunächst nach dem Zweiten Weltkriege durch Ostvertriebene und Neuansiedler. 1939 gab es 363 Einwohner, 1946 bereits 632. Heute hat 286 Einwohner. Viele von Ihnen bieten Reiterferien, Gastboxen, Urlaub auf dem Reiterhof und Bioprodukte vom Hofladen an.

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